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                  Gordon Setter
Gordon Setter vom Marburger Land

Gordon Setter vom Marburger Land

Gordon Setter vom Marburger Land
Der Gordon Setter oder schottische Setter ist ein Hund mit hervorragenden jagdlichen Fähigkeiten, herausragend ist natürlich sein Vorstehen, Nachziehen und Sekundieren, der Stil im Feld ist eine Augenweide, aber auch über die Feldarbeit hinaus zeigt der Gordon in Wasser und Wald seine beeindruckenden Qualitäten. Er ist passioniert, wasserfreudig und hat eine gute Nase, er wird mit Sorgfalt und Konsequenz ausgebildet seinem Jäger viel Freude machen.

Gern wird der Gordon Setter auch als reiner Familienhund gehalten, was natürlich möglich ist. Für einen lauffreudigen Jagdhund ist in diesem Fall aber eine gute Erziehung von größter Wichtigkeit. Gordons sind im Haus menschenbezogen, verschmust und ausgeglichen, draußen jedoch mit viel Temperament und Laufbedürfnis ausgestattet. Der Gordon ist ein intelligenter Hund, der in freier Natur unbedingt täglichen Freilauf und die entsprechende Zuwendung haben muss.

Ob jagdlicher Einsatz oder nicht, der Gordon Setter ist seinem Besitzer ein treuer Freund fürs Leben und dabei einfach elegant: Mit wunderschönem Laufstil und einem schwarzen glatten glänzenden Fell mit rotem leuchtendem Brand. Es darf jedoch nicht passieren, dass er nur wegen seines Äußeren angeschafft wird, er hat so Vieles mehr zu bieten und er hat es unbedingt verdient, seiner Veranlagung gemäß ausgebildet und geführt zu werden um ein schönes Leben zu haben!

Vereinbaren Sie einen Besuch bei uns und machen Sie sich selbst ein Bild von der Rasse. ich stehe Ihnen gern für alle Fragen zur Verfügung.
Gordon Setter vom Marburger Land

Gordon Setter vom Marburger Land

Gordon Setter vom Marburger Land


offizieller Rassestandard: (Quelle: Verband für das Deutsche Hundewesen www.vdh.de)
Allgemeines Erscheinungsbild: Eleganter Hund, mit den Konturen eines Vollblüters. Sein Körperbau ist ausgewogen und mit dem eines leistungsfähigen Jagdpferdes vergleichbar. Vollkommen harmonische Proportionen.
Verhalten/ Charakter (Wesen): Intelligent, leistungsfähig, von vornehmer Gelassenheit. Mutig, offen, freundlich und ausgeglichen.
Kopf: Eher tief als breit. Länge vom Hinterhauptbein zum Stop grösser als vom Stop bis zur Nase. Unterhalb und oberhalb der Augen trocken. Oberkopf: Schädel: Leicht gerundet, am breitesten zwischen den Behängen. Breiter als der Fang, mit erkennbarem Raum für das Gehirn. Stop: Ausgeprägt.
Gesichtsschädel: Nasenschwamm: Groß, breit und schwarz; Nasenlöcher weit geöffnet. Fang: Lang, mit fast parallelen Linien; weder schmal und schwach noch spitz zulaufend. Fang nicht ganz so tief wie lang. Lefzen: Nicht überhängend, jedoch deutlich ausgeprägt. Kiefer/ Zähne: Kräftige Kiefer mit einem perfekten, regelmässigen und vollständigen Scherengebiß, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen. Backen: Die Wangenpartien sind gerade so schmal zueinander, wie es einem trockenen Kopf entspricht. Augen: Dunkelbraun, ausdrucksvoll. Weder zu tief liegend noch hervortretend, genügend tief unter den Brauen; ihr Ausdruck ist entschlossen, intelligent. Behang: Mittelgroß und dünn. Tief angesetzt und dicht am Kopf anliegend.
Hals: Lang, trocken, gebogen, ohne lose Kehlhaut.
Körper: Mäßig lang. Lendenpartie : Breit und leicht gewölbt. Brust: Tief, nicht zu breit. Rippen gut gewölbt. Hintere Rippen weit nach hinten reichend.
Rute: Gerade oder leicht säbelförmig, nicht über die Sprunggelenke hinabreichend. Waagrecht oder unterhalb der Rückenlinie getragen. Am Ansatz kräftig, zu einer feinen Spitze auslaufend. Die Befederung bzw. die Fahne beginnt in der Nähe des Rutenansatzes, ist lang und gerade und nimmt zur Spitze hin ab.
Gliedmaßen: Voderhand: Vorderläufe mit flachen Knochen, gerade und kräftig. Schultern: Schulterblatt lang, gut und schräg zurückliegend; Schulterblattknochen breit und flach, am Widerrist nahe zusammen; Schultern nicht überladen. Ellenbogen: Gut unterstellt und dicht am Rumpf anliegend. Vordermittelfuß: Aufrecht. Hinterhand: Hinterläufe zwischen Hüfte und Sprunggelenk lang, breit und muskulös; vom Sprunggelenk bis zu den Ballen kurz und kräftig; vom Sprunggelenk zum Boden gerade. Lage des Beckenknochens tendiert zur Waagrechten. Kniegelenke: Gut gewinkelt. Pfoten: Oval, kompakt, mit gut aufgeknöchelten Zehen; zwischen den Zehen üppig behaart. Gut gepolsterte Zehen und Ballen.
Gangwerk: Gleichmässiger, freier und paralleler Bewegungsablauf mit sehr viel Schub.
Haarkleid: Haar: Am Kopf, an den Vorderseiten der Läufe und an den Spitzen des Behangs kurz und fein; mässig lang, glatt und ohne Locken oder Wellung an allen anderen Körperteilen. Die Befederung am oberen Bereich des Behangs ist lang und seidig, an den Rückenseiten der Läufe lang, fein, glatt und gerade; die Fransen am Bauch können sich bis zur Brust und zum Hals hin fortsetzen. So wenig wie möglich gelockt oder gewellt.
Farbe: Tiefglänzendes Kohlschwarz, ohne Rostschimmer, mit kastanienrotem, d.h. leuchtendem Brand. Schwarze Strichelung (pencil markings) auf den Zehen und ein schwarzer Strich unter dem Unterkiefer erlaubt. Brand: Zwei deutlich erkennbare Punkte über den Augen, die nicht grösser als 2 cm im Durchmesser sein dürfen. An den Seiten des Fanges nicht über den Nasenansatz hinausreichend, ähnlich einem Streifen von einer Seite zur anderen um das klar abgegrenzte Fangende. An der Kehle und an der Brust zwei grosse, deutlich abgegrenzte Flecken. An den Innenseiten der Hinterläufe, Oberschenkel, an der Vorderseite des Kniegelenks hinablaufend und sich von den Sprunggelenken zu den Zehen nach aussen verbreiternd. Hinten an den Vorderläufen bis zum Ellenbogen, auf der Vorderseite bis zum Vorderfußwurzelgelenk oder etwas darüber; rund um den After. Ein sehr kleiner weisser Brustfleck ist gestattet. Keine andere Farbe ist erlaubt.
Größe und Gewicht: Widerristhöhe: Rüden 66 cm (26 ins.) Hündinnen 62 cm. (24 ½ ins.) Gewicht: Rüden 29,5 kg. (65 lbs.) Hündinnen 25,5 kg. (56 lbs.)
Fehler: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss hinsichtlich Gesundheit und Wohlbefinden des Hundes. Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden. N.B.: Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.